STADTBILD „Villa Harms“ ist ein Blickfang in der kleinen Straße in unmittelbarer Innenstadtnähe

LEER - „Die Leute bleiben vor dem Haus stehen und schauen“: Rena Harms ist der Stolz über die neue „Villa Harms“ im Vaderkeborg anzuhören. Wo einst das alte – und deutlich kleinere – Haus mit der prächtigen Kletterhortensie an der Front stand, stehen nun zwei durch eine Tiefgarage miteinander verbundene Häuser mit insgesamt 17 Eigentumswohnungen, die schon längst alle verkauft sind. „Ich wollte un-bedingt eine Villa bauen“, sagt Harms, „also etwas zeitlos Schönes“.

Die gegliederte Fassade besteht zu einem großen Teil aus Klinker, wie man ihn oft in Leer findet, ist aber durch einen Sandstein-Sockel und ein Sandstein-Dachgeschoss ergänzt: „Sonst wären die Gebäude viel zu düster und zu wuchtig geworden“, sagt Harms, die gerne hätte, dass sich der Name „Villa Harms“ bei den Leeranern durchsetzt. Nicht, um sich selber in den Mittelpunkt zu schieben: „Ich will damit die Lebensleistung meiner Schwiegereltern würdigen und ehren.“ Therese und Hermann Harms waren über lange Jahre die Inhaber von Spielwaren Harms gewesen. „Sie haben auch sonst viel für die Stadt getan, das soll in Erinnerung bleiben“, betont Rena Harms.

Das alte Haus abreißen zu lassen, sei ihr schwer gefallen. „Da war ganz viel Wehmut mit dabei“, sagt sie. Es seien vor allem praktische Gründe gewesen, die sie überhaupt daran denken ließen: „Ich will meinen Kindern im Alter nicht zur Last fallen, deshalb brauchte ich etwas Barrierefreies. Dann bin ich zum Architekten gegangen, um zu hören, was denn so denkbar ist.“ Das Projekt sei dann schnell größer geworden. Das Leeraner Architektenbüro Eden und die Terfehr Projektentwicklung GmbH aus Rhede hätten sie begeistert mit ihren Ideen. „Mir war sehr schnell klar, dass ich genau die richtige Entscheidung getroffen habe.“ 

Veenhusen. Knapp sechs Monate nach der Grundsteinlegung konnte in Veenhusen im künftigen "Haus am Weidenweg" Richtfest gefeiert werden. Christoph Leßnig, Geschäftsführer des benachbarten Haus am Königsmoor und auch des neuen Hauses am Weidenweg freut sich: "Ich bin sehr glücklich, dass der Bau so zuverlässig durch unseren Generalunternehmer Gerrit Terfehr hochgezogen wird." Im "Haus am Weidenweg" entsteht eine Demenz-Wohngemeinschaft mit zwölf Plätzen, acht Service-Wohnungen, eine Tagespflegeeinrichtung und ein Stützpunkt für einen mobilen Pflegedienst. [...]

Das Haus am Weidenweg richtet sich an alle, die Wert auf Selbstständigkeit, Komfort, Wohnkultur und Sicherheit legen. Ein vielseitiges Angebot, das sich sowohl baulich als auch konzeptionell phantastisch in die Infrastruktur des vorhandenen Wohngebiets einfügen wird. Die Eröffnung ist Anfang 2022 geplant."

Fertigstellung des NOZ Quartiers in Lingen – ein besonderer Ort für Arbeit, Lehre und Leben entsteht.

Lingen, 28.06.2021. Dipl.-Ing. Architekt Dirk Terfehr (Edenarchitekten GmbH, Leer) übergibt zusammen mit Bauleiter Heiko Schwabe (Schwabe Baumanagement, Leer) die Schlüssel für das fertiggestellte Bauprojekt des NOZ Quartiers an (v. l. n. r.) Florian Korte (Projektmanager Neubau NOZ Quartier), Ansgar Hulsmeier und Stefanie Knobloch (Neue Osnabrücker Zeitung). Anstelle eines symbolischen Schlüssels wird im Namen aller beteiligten Firmen ein Weber-Grill überreicht, mit ausreichend Verpflegung und Ausrüstung für ein spontanes Einweihungsfest unter den NOZ-Mitarbeitern im neuen Zuhause.

Das neue Medienhaus bietet viel Platz für Arbeit, Lehre und Leben. Neben einer großzügigen Bürofläche für die Mitarbeiter der neuen Osnabrücker Zeitung bietet das Gebäude im Herzen der Stadt Lingen Flächen für die Hochschule Osnabrück, Penthouse-Wohnungen, Gewerbeflächen, einen Veranstaltungsraum sowie Gastronomie.

Das Quartier stellt sich unweit des Bahnhofs selbstbewusst und präsent in den Straßenraum. Seine moderate Höhe, die moderne Transparenz und der ortstypische Klinker schaffen es zum anderen, den Bau behutsam in das städtische Umfeld zu integrieren. Zudem bietet das Gebäude durch bedachtes Einknicken und Rausdrehen Durchgänge und Plätze, die sich in den vorhandenen Park einbetten und spannende Ein- und Ausblicke ermöglichen. „Aus meiner Sicht hat der Architekt hier ganz hervorragende Arbeit geleistet, die uns heute mit sehr viel Stolz auf das neue Aushängeschild des NOZ Medien blicken lässt.“ Florian Korte, Projektmanager Neubau NOZ Quartier.

Leer. Nächste Woche rollen wieder die Bagger an der Groninger Straße. Gebaut werden Abwasserkanäle, Stromleitungen und Telefonanschlüsse. "Wenn wir mit den Tiefbauarbeiten fertig sind, kommt der Straßenaufbau", sagt Johannes Kirchner von der Terfehr Projektentwicklung GmbH.

Auf dem rund 30.000 Quadratmeter großen Areal an der Groninger Straße entsteht derzeit ein neues Quartier. [...] "Wir hoffen, dass wir die Erschließung im Frühjahr abschließen können, damit danach die Bauanträge gestellt werden können", sagt Kirchner. Verkauft wurden noch keine Grundstücke, aber eine große Nachfrage besteht. "Wir haben schon eine Warteliste", sagt Kirchner. Jahrelang lag das Areal um die ehemalige Gewerbefläche in der Groninger Straße brach. Hier werden ab 2021 insgesamt circa 130 Wohnungen und Häuser entstehen, die Teil eines umweltfreundlichen Förderprojekts sind und ihren Teil zum Klimaschutz beitragen werden. [...]

Auf dem Gebiet entsteht ein modernes Wohnquartier mit hervorragender Infrastruktur", so Kirchner. Das Baugebiet zeichnet sich durch seine ruhige, aber dennoch zentrale Lage aus, dem Quartiersplatz als Treffpunkt für Groß und Klein und der landschaftlich schönen Umgebung. Beste Infrastruktur, wie eine direkte ÖPNV-Anbindung, Schulen und ein Lebensmittelmarkt sorgen für ein Wohnumfeld mit hoher Lebensqualität."

Rhauderfehn. Landschaftsarchitektin Christine von Cölln, Geschäftsführer Heiner Cordes, Prokurist der Volksbank Immobilien GmbH Lars Husmann, Architekt Dirk Terfehr und Geschäftsführer Harald Lott schauten sich auf der Baustelle um.

Investoren und Architekt stellten Details für Neubauten im Mühlenquartier in Rhauderfehn vor. 19 Wohnungen sind in drei „ortsbildprägenden Häusern“ geplant. Die Wohnungen sollen im zweiten Quartal 2022 fertig sein. Doch nicht nur Wohnraum ist geplant.

Lingen. Viel Platz für Arbeit, Lehre und Leben: Der Neubau des NOZ Medienhauses in Lingen scheitet mit großen Schritten voran. Besonders erfreulich: Die Hochschule Osnabrück am Standort Lingen konnte als Ankermieter für das viergeschossige Objekt gewonnen werden. In dem Neubau an der Bernd-Rosemeyer-Straße entstehen neben einer großzügigen Bürofläche für rund 50 Beschäftigte der Mediengruppe auch Flächen für die Hochschule Osnabrück, Wohnungen, Gewerbeflächen, ein Veranstaltungsraum sowie Gastronomie.

Zwei große Hörsäle im Erdgeschoss und Büroflächen im zweiten Obergeschoss stehen einer Mitteilung des Medienhauses zufolge für die Hochschule bereit. Nicht nur mit Blick auf die Suche nach Fachkräften sei diese Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft ein Volltreffer, hieß es. Das findet auch Jens Wegmann, Geschäftsführer der NOZ Medien: „Wir freuen uns außerordentlich, mit der Hochschule Osnabrück einen hochkarätigen Ankermieter gefunden zu haben. Im partnerschaftlichen Schulterschluss ist hier Raum für Synergien, Zusammenarbeit und Innovation“. [...]

Über den gelungenen Mix zeigt sich auch Landrat Marc-André Burgdorf begeistert: „Die Kombination von Medien und wissenschaftlicher Lehre an einem Standort ist vielversprechend, beides befruchtet sich gegenseitig. Für den Landkreis Emsland sind gut ausgebildete Nachwuchskräfte genauso wichtig wie eine starke und unabhängige Zeitung. Da hier beides zusammenkommt, kann nur Gutes entstehen“. [...]

Einzug im Frühjahr 2021: Große Vorfreude herrscht schon jetzt bei den rund 50 Mitarbeitenden des Medienhauses. Im Frühjahr, so der Plan, können die neuen Arbeitsplätze bezogen werden. Dann arbeiten alle unter einem Dach: Die Redaktion, der MSO Medien Service Lingen, der Medienvertrieb Emsland und die PR-Agentur Medienhaus Emsland. Die räumliche Zusammenführung der Bereiche biete die besten Bedingungen für die Zusammenarbeit sowie Vernetzung und die Stadt Lingen ist um einen attraktiven und innovativen Standort reicher – Strahlkraft in die Region inklusive, hoben die Teilnehmer hervor.

Die DBZ Deutsche BauZeitschrift schreibt in ihrem aktuellen Sonderheft Hotel 2020 über das Hotel Hafenspeicher:

[...] Die Umnutzung und Erweiterung des imposanten Speichergebäudes aus dem Jahr 1872 erfolgte in enger Absprache mit dem Denkmalamt. Der Speicher wurde vollständig bis auf die Außenmauern entkernt und von innen neu aufgebaut. Die Fensteröffnungen wurde für eine bessere Belichtung erneuert.

Der an den alten Speicher ange­gliederte Neubau nimmt die Gebäudestruktur und Kubatur des Speichers auf. Das zurückhaltende Äußere mit der homogenen horizontal durch Fensterbänder gegliederten Fassade stellt sich dabei nicht in Konkurrenz zum Altbau. Der Wunsch des Denkmalamts, die vollständige Ansicht des Giebels zu erhalten, stand im Widerspruch zu der Anbindung an den Neubau, in dem sich die vertikale Erschließung befindet. Die Lösung ist eine Fassade, die mittig auf den Giebel platziert ist und ihn spiegelt, wodurch er als optisch Ganzes erscheint. Die Beheizung des Hotels erfolgt über ein Blockheizkraftwerk. Im Inneren überzeugt das Haus mit 4-Sterne Komfort und verschiedenen Zimmerkategorien – Classic, Superior und Deluxe auf 27 bis 35 m². Fitnessraum und finnische Sauna ergänzen das Angebot.

Lingen. Freude und Gedenken haben am Dienstag das Richtfest auf der Baustelle des Medienhauses Lingen in der NOZ geprägt.

Die Freude darüber, dass die Errichtung des neuen Standortes des Medienhauses an der Bernd-Rosemeyer-Straße so weit vorangeschritten ist, mischte sich mit der Trauer über den Tod eines 22-jährigen Handwerkers, der am 27. Juli bei einem tragischen Arbeitsunfall auf der Baustelle ums Leben gekommen war. Ein weiterer Handwerker war schwer verletzt worden.

Bevor Frank Lier vom Bauunternehmen Krämer den Richtspruch verlas, hielten Handwerker und Gäste aus dem Medienhaus der NOZ deshalb zunächst einmal inne und gedachten des Verstorbenen, seiner Familie und Angehörigen.

Unübersehbar ist das, was das Bauunternehmen Terfehr aus Rhede und Krämer aus Wietmarschen in Form einer Arbeitsgemeinschaft bereits geleistet haben. Wuchtig und filigran zugleich macht sich der Baukörper in der Kurve der Straße gegenüber der Tanzgalerie Lorenz aus. Rund zehn Millionen Euro kostet das neue Medienhaus. Im Erdgeschoss sind halböffentliche Bereiche mit Gastronomie, Veranstaltungsraum und Foyer der NOZ Medien geplant. Im ersten Stock werden die Beschäftigten der NOZ Medien einziehen. Wie es am Donnerstag hieß, wird dies voraussichtlich im April 2021 sein.

Der zweite Stock ist für die Hochschule am Campus Lingen reserviert. Im Obergeschoss des Gebäudes, für dessen architektonische Gestaltung es im Vorfeld in den Gremien der Stadt viel Lob gegeben hatte, werden acht Wohnungen errichtet.

Schon seit mehr als fünf Jahre warten die Leeraner darauf, dass am Hafenkopf das angekündigte schmucke Hafenquartier entsteht. Nun soll es tatsächlich losgehen, kündigen Stadt und einer von zwei Investoren an.

Leer - Noch bietet er ein eher trostloses Bild: Der Leeraner Hafenkopf. Die Promenade endet kurz hinter der Tourist-Info im Nirgendwo. Es schließt sich eine ungepflegte Ufer-Böschung an, die auch noch mit Bauzäunen abgesperrt ist. Dabei gibt es schon seit Jahren sehr konkrete Pläne der Investoren Leda Immobilien und des Projektentwicklungsbüros Terfehr für ein schmuckes Quartier, das dort entstehen soll: mit einer eleganten Promenade mit Sitzgelegenheiten, einer Sonneninsel im Hafenbecken und prächtige Wohn- und Geschäftsgebäuden. Getan hat sich lange nichts.

Das ändert sich nun. Wie die Stadt mitteilt, soll noch in dieser Woche damit begonnen werden, die Spundwände für die Weiterführung der Promenade einzuschlagen. Die Stadt ist verantwortlich für die Strecke bis etwa vor das Hotel Hafenspeicher. Voraussichtlich könnten die bis Ende des Jahres fertiggestellt werden, kündigt Stadtsprecherin Sabine de Buhr-Deichsel an.

Alle wichtigen Genehmigungen sind da.

Auch das Planungsbüro Terfehr, das für einen Teil der Bebauung am Hafenkopf zuständig ist, plant schon seinen Baustart, sagt Geschäftsführer Johannes Kirchner. Sowohl die Baugenehmigung der Stadt als auch die wasserrechtliche Genehmigung des Landkreises lägen mittlerweile vor. Letztere braucht das Unternehmen, weil das Wohn- und Geschäftshaus auf Pfählen im Hafenbecken errichtet wird. Wenn alles optimal laufe, könne noch in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen werden, sonst in der ersten Jahreshälfte des kommenden Jahres.

Noch keine Baugenehmigung gibt es für das Turmhaus, für das das Unternehmen Leda Immobilien verantwortlich zeichnet, sagte Stadtsprecherin Sabine de Buhr-Deichsel. Einen Grund dafür nannte sie nicht. Das Unternehmen selber äußerte sich nicht.

Rund um den Leeraner Hafen verändert sich etwas. Nun hat Investor Kuno Fischer die Pläne für sein Zwei-Sterne-Hotel vorgestellt. Es gibt ein Restaurant mit Dachterrasse – auch für Nicht-Hotelgäste.

Leer - Futuristisch mutet es an, das geplante Hotel am Dock in Leer. Investor Kuno Fischer hat die Pläne für das Gebäude veröffentlicht. Sieben Stockwerke wird es hoch sein und Platz für 114 Zimmer haben. Zielgruppe sollen „preissensible Kunden“ sein, erklärt der Investor. In Zahlen bedeutet das 59 Euro für ein Einzelzimmer pro Nacht, 69 Euro für ein Doppelzimmer und 89 Euro für ein Familienzimmer für bis zu vier Personen.
Zukunftsmusik ist allerdings auch noch der Zeitplan für das Projekt. „Wir sind in guten Gesprächen mit der Stadt und entwickeln das Konzept gemeinsam“, sagt Investor Fischer. Der Bebauungsplan werde derzeit vorbereitet, auch müsse noch ein Grundstückstausch mit der Stadt vollzogen werden.
Mitte des Jahres könne dann ein Bauantrag gestellt werden. Fischer rechnet damit, dass 2023/24 die ersten Gäste die Zimmer beziehen können. „Wir gehen von einer Bauzeit von zwei Jahren aus. Es ist realistisch, in so langen Zeiträumen zu planen“, sagt er. Zu den Kosten für das neue Hotel wollte sich Fischer nicht äußern. „Das hängt auch von der Gründung ab. Außerdem steigen die Baukosten stetig“, sagt er. Daher wolle er keine Summe nennen.

Im Obergeschoss des neuen Gebäudes werde es laut Investor ein transparentes Dachgeschoss mit Restaurant geben. „Es wird durch einen separaten Zugang und einen eigenen Fahrstuhl erreichbar sein“, so Fischer. Angeschlossen werde auch eine Dachterrasse sein. (...)

Das Vereinsheim des Seglervereins „Luv up“ Jemgum und die gleichnamige Traditionsgaststätte wurden abgerissen. Im März sollen die Arbeiten für das neue Vereinshaus mit Gastronomie beginnen.

Jemgum - Am Freitag hat es Hildegard und Wilfried Kuper noch einmal nach Jemgum gezogen. Betrübt blicken sie auf den Schutthaufen am Ufer der Ems, auf dem ein Bagger thront. „Vom Luv up ist nicht mehr viel übrig geblieben“, kommentiert Hildegard Kuper den traurigen Anblick. Innerhalb weniger Stunden hat der Bagger das Vereinsheim des Seglervereins „Luv up“ Jemgum und die gleichnamige Traditionsgaststätte dem Erdboden gleichgemacht. (...) Zur gleichen Zeit wird in Jemgum dann wohl mit den Bauarbeiten für das neue Vereinshaus des Seglervereins mit Gastronomie begonnen werden. „Die Arbeiten für die Bauhauptarbeiten werden demnächst vergeben“, erzählt die Vereinsvorsitzende Jutta Simmering. Sie rechnet damit, dass die Baugenehmigung bald vorliegt und die Arbeiten beginnen können.

„Der erste Teil des Gebäudes stammt noch aus dem Jahr 1958. Danach wurde immer wieder angebaut.“ Eine Sanierung des alten Gebäudes wäre so gut wie unmöglich gewesen. Für den Neubau bekommt der Verein einen Zuschuss in Höhe einer halben Million Euro. „Insgesamt rechnen wir mit Baukosten in Höhe von 850 000 Euro“, erzählt Jutta Simmering. Mit einer Fertigstellung wird im Frühjahr 2021 gerechnet. Neben den Vereinsräumen und Sanitäranlagen soll der Neubau auch einen Gastronomiebereich bekommen. (...)

Viele Jahre hatte es gedauert – jetzt könnte es bald losgehen. Am Donnerstagnachmittag haben Bagger erste Arbeiten auf dem Hafenkopf-Gelände in Leer durchgeführt. Auch ein weiteres Projekt steht in den Startlöchern.
Leer - Die Bäume sind schon weg, die Sträucher und auch die Bänke und Gehwegplatten sind nicht mehr zu sehen – am Hafenkopf-Gelände in Leer tut sich etwas. Am Donnerstagnachmittag rückten in dem Gebiet die ersten Baufahrzeuge an. „Wir haben das Baufeld geräumt und vorbereitet“, sagte Kuno Fischer, Geschäftsführer der Leeraner Leda-Gruppe, am Freitagmittag auf OZ-Nachfrage. (...)

Gute Aussichten gebe es auch für das geplante Zwei-Sterne-Hotel und den Wohnmobilstellplatz. Die Gespräche mit der Stadt seien sehr gut. Er sei optimistisch, dass das Projekt im nächsten Jahr einen großen Schritt nach vorne machen könnte. Das Hotel mit seinen rund 100 Zimmern soll auf dem bisherigen städtischen Parkplatz Am Dock entstehen, der Wohnmobilstellplatz mit rund 50 Stellflächen daneben – insgesamt ist das Gelände 2200 Quadratmeter groß.

Im Alter kann es schwer werden, sich um ein großes Haus zu kümmern. Viele Krummhörner machen sich auf die Suche nach einer barrierefreien Wohnung. In Visquard soll dafür ein besonderes Angebot geschaffen werden.

Pewsum - Wenn das Haus nicht barrierefrei ist oder die Pflege des Gartens einfach nicht mehr zu stemmen ist, müssen sich viele Menschen im Alter auf die Suche nach einer neuen Wohnung machen. In Visquard soll eine Wohnanlage mit seniorengerechten Wohngemeinschaften und einer Tagespflege entstehen, die diesem Bedürfnis entspricht. Für den Bebauungsplan der Fläche am Oreertsweg stimmten die Mitglieder des zuständigen Fachausschusses des Krummhörner Gemeinderates am Dienstag einstimmig.

Damit ist der Weg für ein besonderes Projekt frei: „Meine Vision ist ein offenes Haus, in dem sich Visquarder Bürgerinnen und Bürger, Bewohner und Touristen treffen können“, sagt Heike Schmid, Pastorin der Evangelisch-reformierten Gemeinde Visquard, die Bauherr der Anlage ist. Betrieben werde die Wohnanlage dann vom Diakonieverbund Hinte-Krummhörn-Wirdum. (...)

Ein weiterer Neubau entsteht am Vaderkeborg in Leer: Unter dem Titel „Villa Harms“ werden zwei Häuser mit insgesamt 17 Eigentumswohnungen gebaut. Die Arbeiten beginnen Ende August.

Leer - Der kleine Vaderkeborg entwickelt sich zu einem neuen Wohnquartier: Nachdem bereits hinter der ehemaligen Akademie Überlingen ein großes Objekt mit elf Mietwohnungen entsteht, wird nun auch auf dem Nachbargrundstück gebaut werden. Dort hat Rena Harms 30 Jahre lang gewohnt. Jetzt gibt sie Haus und Grundstück auf, damit „neues Leben einziehen kann“, sagt sie.

Es wird jede Menge Leben sein – insgesamt 17 Eigentumswohnungen sollen entstehen. Das alte Haus wird abgerissen und macht auf dem rund 1300 Quadratmeter großen Grundstück Platz für zwei neue Gebäudekomplexe. „Ende August wollen wir mit dem Abriss beginnen“, sagt Johannes Kirchner, Projektleiter bei Terfehr. (...)

Lingen. Jetzt geht es los mit dem Neubau der NOZ Medien: Für das Gebäude an der Bernd-Rosemeyer-Straße in Lingen hat es am Donnerstag den offiziellen ersten Spatenstich gegeben. Der Verlag, zu dem die Lingener Tagespost gehört, investiert rund 10 Millionen Euro an dem Standort.

"Wir freuen uns als Stadt über diese Investition", sagte Oberbürgermeister Dieter Krone, der zuvor mit Vertretern aus der Stadtpolitik, der Stadtverwaltung, von Eden Architekten aus Leer und von NOZ Medien zum Spaten gegriffen hatte. "Es ist gut, das Medienhaus direkt in der Stadt zu haben, besonders, wenn es sich architektonisch so einfügt."

Über die Architektur freute sich auch CDU-Ratsherr Günter Reppien, Vorsitzender des städtischen Planungs- und Bauausschusses: "Architektonisch ist das erfreulich und auch nicht selbstverständlich. In der Kurve der Bernd-Rosemeyer-Straße ist das eine Bereicherung." (...)

Ein Grundstückstausch macht’s möglich: Kuno Fischer kann ein neues Hotel und einen Wohnmobilstellplatz direkt Am Dock in Leer bauen – und die Stadt bekommt eine neue Straße Richtung Bahnhof.

Leer - Ein gutes Jahr lang haben das städtische Bauamt und Investor Kuno Fischer (Leda Immobilien) miteinander gerungen – jetzt haben sie gemeinsam ein Konzept für die Bebauung des Geländes zwischen der Straße Am Dock und dem Bahnhof präsentiert. Und tatsächlich sind auch beide Seiten damit gleichermaßen zufrieden.

Fischer will dort ein Zwei-Sterne-Hotel bauen und einen Wohnmobilstellplatz anlegen. Ursprünglich war geplant, dass das Hotel hinter dem Kik-Markt entstehen sollte. „Jetzt haben wir es nach vorne an die Straße gerückt“, sagt Stadtbaurat Carsten Schoch. Gemeinsam mit der neuen Hafenkopf-Bebauung werde das Gebäude „einen ganz neuen Stadteingang markieren“, ist er überzeugt. „Das wird ein relativ unverwechselbarer erster Eindruck.“ Das Hotel mit seinen rund 100 Zimmern soll auf dem bisherigen städtischen Parkplatz Am Dock entstehen, der Wohnmobilstellplatz mit rund 50 Stellflächen daneben – insgesamt ist das Gelände 2200 Quadratmeter groß. So könne der Stellplatz auch vom Hotel aus betrieben werden, erklärte Fischer. (...)

Rhede. Das Ems-Dollart-Zentrum (EDZ) soll für drei Millionen Euro umgebaut werden. Erweiterte Büroflächen, strukturelle Umgestaltungen und eine neue Fassade sind Änderungen, die die Verantwortlichen in den kommenden Monaten angehen wollen.

Derzeit befinden sich 27 Unternehmen unter dem Dach des Handwerkerzentrums im Gewerbegebiet an der Autobahn 31. EDZ-Geschäftsführer Johannes Kirchner informierte bei einem Besuch des Landratskandidaten Marc-Andre Burgdorf über die Planungen. Ziel des Umbaus ist es Kirchner zufolge, mehr Platz für neue Mieter zu schaffen, aber auch den Raum für einige aktuelle Mieter zu vergrößern.

So soll das Bauunternehmen Terfehr neue Büroräume sowie eine neue Ausstellung erhalten. Diese soll im vorderen Bereich des EDZ platziert werden, „damit Terfehr auch vorne ein Gesicht bekommt“, erklärte Kirchner. Zurzeit befindet sich der Empfangsbereich des Bauunternehmens noch an der Hinterseite des Gebäudes. (...)

Lathen. Schöner wohnen zu zwölft: Das Bauunternehmen Terfehr hat die Wohngemeinschaft (WG) für Senioren am Haus Simeon in Lathen fertiggestellt. Zwei weitere WGen in Niederlangen und Dörpen sind ab sofort, eine weitere in Dörpen ab dem 1. April bezugsfertig. Insgesamt kommt das Rheder Unternehmen damit auf acht ambulant betreute Objekte.

Die WG in Lathen bezeichnet Gerrit Terfehr, Geschäftsführer des Bauunternehmens Günter Terfehr, als "baulich fertig". Drei Interessenten gebe es derzeit konkret. Einziehen könnten die "vielleicht schon im März", spätestens aber im April, sagt Norbert Fehrmann, Geschäftsführer und Pflegedienstleiter des Lathener Pflegedienstes Salutas. Dieser leistet – zunächst für ein halbes Jahr – die ambulante Betreuung der Menschen im "Haus Vita", rund um die Uhr. "Der Gesetzgeber schreibt vor, dass der Pflegedienst halbjährlich neu gewählt werden muss", sagt Terfehr – und zwar einstimmig. Die Bewohner entscheiden selbst, welchen Anbieter sie wollen. Das Bauunternehmen trete lediglich als Vermieter auf. Verträge bestehen zwischen Bewohner und Vermieter sowie zwischen Bewohner und Pflegedienst. (...)

Ein Jahr ist es her, dass Studenten mit den Einwohnern von Visquard und Groothusen über die Entwicklung ihrer Dörfer sprachen. Inzwischen gibt es ein Zukunftskonzept, das bald vorgestellt wird.
Visquard/Groothusen - Junge Leute ziehen weg, Geschäfte schließen und die übrigen Einwohner sind irgendwann zu alt, um mit dem Auto zum nächsten Arzt zu fahren – wenn der überhaupt noch Patienten aufnimmt. In Zeiten des demografischen Wandels sind das auf dem Land typische Probleme, unter denen auch die Krummhörner Ortschaften Groothusen und Visquard leiden. Aus diesem Grund hat vor rund einem Jahr eine Gruppe Studenten der Hochschule Emden/Leer Workshops mit ihren Bewohnern durchgeführt und überlegt, wie man aus ihrer Lage das Beste machen kann. Die Ergebnisse sollen nun am 22. März bei einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. (...)

Bei der Versammlung geht es auch um eine geplante Senioren-WG

Während auf der einen Seite junge Leute ihre Heimatorte verlassen, gebe es auf der anderen auch junge Familien, die gerne aufs Land ziehen würden, aber Bedenken vor einer schlechten Infrastruktur haben. Das betreffe unter anderem die Zeiten bei der Kinderbetreuung. Um diese zu verbessern, arbeite die Visquarder Kita bereits mit der Arche Visquard zusammen, um ein Nachmittagsprogramm zu ermöglichen.

Die jetzt anstehende Bürgerversammlung wird nicht nur von der Hochschule, sondern auch von dem Visquarder Ortsvorsteher Tinus Baumann (KLG), dem Krummhörner Bürgermeister Frank Baumann (SPD) und den Kirchengemeinden Visquard und Groothusen ausgerichtet. Die genannten Themen sind dabei nur einige, die angesprochen werden sollen. So kündigte die für die Kirchengemeinden zuständige Pastorin Heike Schmid der OZ an, dass auch über den aktuellen Planungsstand einer Senioren-WG in Visquard informiert werden soll. Sie soll es den Einheimischen ebenfalls leichter machen, im Alter in ihrer Heimat zu bleiben.

Bürgerversammlungen sollen wiederholt werden

Außer der Wohnanlage ist auch eine Tagespflege vorgesehen, deren Baukosten Schmid mit rund 1,5 Millionen Euro beziffert. Sie richtet sich vor allem an Menschen, die an Demenz erkrankt sind. „Mein Traum wäre es, wenn der erste Spatenstich noch in diesem Jahr erfolgt“, so die Pastorin. Die Anlage soll sich am Oreertsweg und damit neben einem neuen Wohngebiet befinden. Dahinter soll es idealerweise auch einen Spielplatz und Sitzbänke geben. Auch Ortsvorsteher Baumann schwärmt bereits für das Projekt: „Etwas besseres kann uns nicht passieren. Niemand im Ort hätte etwas dagegen.“ (...)

Die Genehmigung für die Bebauung des Hafenkopf-Geländes zieht sich hin. Schuld ist ein Streit zwischen Stadt und Landkreis. Die Politik fordert, dass es jetzt trotzdem vorangeht.

Leer - Die Anweisung der Politik an die Leeraner Verwaltung war deutlich: Investor Kuno Fischer soll seine Baugenehmigung für den Hafenkopf bekommen, das Projekt solle endlich abgeschlossen werden. „Man hat uns aufgefordert, in dem Verfahren unverzüglich voranzuschreiten“, erklärt Stadtbaurat Carsten Schoch auf Nachfrage. Für die kommende Woche ist ein Gespräch mit dem Landkreis Leer vereinbart worden.

Im Juli hatte der Landkreis die Stadt davor gewarnt, die Baugenehmigung zu erteilten. Für eine benachbarte Fläche, die aber nicht zum Gebiet für das Projekt am Hafenkopf gehört, besteht der Verdacht auf Altlasten. Seit mehr als zehn Jahren wird zwischen den beiden Verwaltungen gestritten, wie mit der Fläche umzugehen ist: Laut Landkreis müsse geprüft werden, inwieweit dort Altlasten liegen und diese womöglich später mal Auswirkungen auf das Hafenkopf-Projekt haben könnten. Dort will Investor Kuno Fischer, Geschäftsführer der Leda-Gruppe (Leer), gemeinsam mit der Firma Terfehr aus Rhede ein 20 Millionen Euro teures Häuser-Ensemble bauen. (...)

Lingen. Rund zehn Millionen Euro investieren die NOZ Medien in das neue "Medienhaus Lingen" an der Bernd Rosemeyer-Straße 11. Dienstagabend wurde das Projekt im Planungs- und Bauausschuss vorgestellt und am Mittwoch im Rahmen eines Pressegesprächs im Rathaus.

„Mit dem Neubau des Medienhauses der NOZ in Lingen setzen wir nicht nur einen städtebaulichen Akzent an der Bernd Rosemeyer-Straße, sondern wir stärken unseren Medienstandort in der Stadt insgesamt“, betonte Geschäftsführer Joachim Liebler. Der Wirtschaftsraum Lingen entwickele sich weiterhin dynamisch. Das Medienhaus NOZ verstehe sich als Teil dieses Raums und publizistischer Begleiter der Bürgerinnen und Bürger in der Region. „Dieser Aufgabe fühlen wir uns auch künftig verpflichtet“, unterstrich der Geschäftsführer. Damit dies auf allen crossmedialen Ebenen weiterhin gelinge, sei eine moderne, auf die Zukunft ausgerichtete Arbeitsumgebung aller Bereiche innerhalb des Medienhauses der NOZ notwendig. Diese werde an der Bernd Rosemeyer-Straße entstehen. Das Investitionsvolumen umfasst nach Lieblers Angaben rund zehn Millionen Euro.

Das Büro Eden Architekten aus Leer ist mit den Planungen beauftragt, deren Umsetzung Anfang nächsten Jahres mit den vorbereitenden Arbeiten auf der Baustelle beginnen soll. Das Gebäude gliedert sich in vier Bereiche: Im Erdgeschoss liegen die halböffentlichen Bereiche mit Gastronomie, Veranstaltungsraum und Foyer der NOZ Medien; im hinteren Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss liegen die Büros der Mitarbeiter. Das zweite Obergeschoss dient als Ersatzfläche und wird fremdvermietet. Im Dachgeschoss befinden sich Wohnungen, im Untergeschoss die Tiefgarage, Lager- und Technikräume. Rund 70 Beschäftigte der NOZ Medien werden dort nach Fertigstellung einziehen und arbeiten. Hinzu kommen 30 bis 35 von anderen Firmen.

Lingen. Auf ein positives Echo sind am Dienstag im Planungs- und Bauausschuss in Lingen die Neubaupläne der NOZ Medien an der Bernd Rosemeyer-Straße 11 gestoßen.

Einzelheiten des Bauvorhabens, das Anfang nächsten Jahres starten und im Laufe des Jahres 2020 abgeschlossen sein soll, hatte Stadtbaurat Lothar Schreinemacher erläutert. Mit der Fertigstellung des "Medienhauses Lingen" werden alle Bereiche des Hauses wieder in einem Gebäude untergebracht sein. Aus Platzgründen arbeitet die Redaktion derzeit in Räumlichkeiten an der Synagogenstraße, während sich die Geschäftsstelle in der Schlachterstraße befindet.

Schreinemacher sprach im Rahmen der Vorstellung der Pläne von einer "sehr lebendigen und ansprechenden Architektur". Das aufgefaltete Gebäude mit einer von Klinkern eingefassten, großzügigen Glasfassade zur Bernd Rosemeyer-Straße hin werde zu einer weiteren Belebung dieses Bereiches der Stadt beitragen. (...)

In der Krummhörner Ortschaft Visquard soll eine Wohnanlage für Senioren entstehen. Zunächst soll dort Platz für sechs Bewohner sein, aber im Erfolgsfall könnte das Gebäude erweitert werden.

Visquard - In Visquard sei „etwas in der Krummhörn bisher Einmaliges geplant“, sagte Helmut Wilts von der Verwaltung am Donnerstagabend während der Sitzung des Umwelt-, Natur- und Planungsausschusses. In der Ortschaft wollen die Diakonie und die reformierte Kirchengemeinde eine Wohnanlage errichten, in der vor allem Menschen, die an Demenz erkrankt sind, ein Zuhause finden sollen.

Vorgesehen sei eine zusammenhängende Anlage, die mehreren kleinen Gebäuden nachempfunden sei und sich an ihrem Standort am Oreertsweg in das Visquarder Ortsbild einfügen solle, erläuterte Dirk Terfehr vom zuständigen Büro Eden Architekten aus Leer: „Wir wollen keinen Fremdkörper in die Gemeinde stellen.“ Sechs ältere Menschen könnten in der Anlage in Einzelzimmern leben, zudem würden ein Gemeinschaftsbereich sowie ein zur Straße gelegener Hof eingerichtet. Mit einem Anbau könne die Kapazität bei Bedarf auch auf bis zu zehn Plätze erweitert werden. Zudem plane die Diakonie am Standort ein Tagespflege-Angebot mit zwölf bis 15 Plätzen, das auch die Bewohner nutzen könnten. (...)

Am Dienstag wird das Hotel am Delft in Emden eröffnet. Die OZ durfte sich vorher schon einmal umsehen und stellte beim Rundgang fest, dass Gäste es sich per Fernsteuerung gemütlich machen können.

Emden - Nach gut vierjähriger Planungs- und Bauzeit ist es am Dienstag so weit: Das Hotel am Delft feiert Eröffnung, eingeladen sind rund 170 Gäste. Genutzt wird das stadtbildprägende Vier-Sterne-Haus zwar schon seit einigen Wochen – zu den ersten, die eincheckten, zählten im September Kämmerer aus Niedersachsen. Sie kamen in Emden zu einer Tagung zusammen. Weil aber nach dem sogenannten Soft-Opening noch nicht alle Zimmer fertig waren, markiert der Festakt das finale Ziel. Erst danach geht das Hotel komplett in Betrieb. (...)

Spelle. Rund 2,7 Millionen Euro investiert Christian Tenkleve in die Errichtung des Seniorenzentrums "Haus Bönne" in Spelle-Varenrode. Am Donnerstag, 30. August 2018, wurde der erste Spatenstich im Beisein von Vertretern der Samtgemeinde und der Gemeinde vollzogen. Die Fertigstellung ist Mitte August 2019 geplant.

Tenkleve erläuterte Einzelheiten des Vorhabens auf dem circa 4300 Quadratmeter großen Grundstück an der Bönnestraße in Varenrode. Die pflegerische Betreuung übernimmt der Pflegedienst Ambulante Pflege Christian Tenkleve GmbH aus Spelle mit derzeit knapp 90 Mitarbeitern, Nach Fertigstellung des Projekts sollen rund 100 Mitarbeiter beschäftigt werden. Tenkleve ist bereits seit 1996 im Pflegedienst tätig. Außerdem betreibt sein Unternehmen seit 2009 das "Seniorenzentrum am Rathaus" in Spelle (Tagespflege für 15 Plätze und Seniorenwohngemeinschaft mit zwölf Bewohnern). "Nach Fertigstellung des Seniorenzentrums in Varenrode wird es nur noch einen Standort geben", erklärte der Unternehmer. (...)

An der Groninger Straße in Leer kann gebaut werden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat der Aufstellung des Bebauungsplans für das Ex-Bünting-Betriebsgelände zugestimmt. Der Investor steht schon bereit.

Leer - Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat am Dienstagabend einem städtebaulichen Entwicklungskonzept für ein Wohnquartier an der Groninger Straße zugestimmt und sich dafür ausgesprochen, einen Bebauungsplan für eine fast 40000 Quadratmeter große Fläche aufzustellen. Wie berichtet, war die Firma Bünting mit dem Wunsch an die Stadt herangetreten, ihr ehemaliges Betriebsgelände als Wohngebiet entwickeln zu wollen. Als Investor präsentierte Bünting im Ausschuss das Bauunternehmen Terfehr aus Rhede.

Architekt Dirk Terfehr stellte das Vorhaben vor. Er sprach von „insgesamt etwa 125 Wohneinheiten“ und von einer „Fortführung der Moormerland-Siedlung“. Entlang der Groninger Straße soll dreigeschossig gebaut werden. Dahinter sind unter anderem zweigeschossige Doppelhäuser vorgesehen, während an den Rändern des Gebietes eingeschossige Einfamilienhäuser stehen sollen. (...)

Der Ausschuss für Stadtentwicklung in Leer hat sich für ein Zwei-Sterne-Hotel und einen Reisemobilstellplatz in Leer ausgesprochen. Der Investor will so schnell wie möglich mit dem Bau beginnen.

Leer - Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat sich am Dienstagabend einstimmig dafür ausgesprochen, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan für ein neues Gebiet zwischen der Georgstraße und der Bahnstrecke von Leer nach Papenburg aufzustellen. Hintergrund sind zwei Vorhaben der Leda Immobilien GmbH & Co. KG. (...)

Dörpen. Die Firmengruppe Terfehr baut zusammen mit dem Pflegedienst Villa Savelsberg, der durch das Projekt deutlich expandiert, in Dörpen ein Senioren- und Pflegequartier. Auf 4000 Quadratmetern sollen drei neue Gebäude entstehen. Das Gesamtinvest beträgt sieben Millionen Euro.

Gebaut werden soll auf einem Grundstück, das an der Hauptstraße und auch an der Lönsstraße liegt. Drei Objekte sind geplant. Im Gebäude, das an der Lönsstraße liegt, soll ein dreigeschossiges Giebelhaus mit sechs Zwei-Zimmer-Wohnungen für betreutes Wohnen entstehen. (...)
Die anderen zwei Objekte errichtet das Bauunternehmen Terfehr als Eigentum. In dem zweigeschossigen Satteldachgebäude an der Hauptstraße entsteht im Erdgeschoss eine Seniorenwohngemeinschaft mit zehn Einzelzimmern und einem Doppelzimmer, jeweils mit barrierefreiem Bad. Im Obergeschoss wird eine Tagespflege für bis zu 25 Patienten angesiedelt. Dort soll gemeinsames Kochen Kreativsein in einer Werkstatt ermöglicht werden. Auch therapeutische und ärztliche Behandlungen sind möglich. In einem weiteren, dritten Neubau entsteht eine weitere Seniorenwohngemeinschaft mit zwölf Appartements, ebenfalls jeweils mit eigenem Bad. (...)

Die Leeraner Firma Leda Immobilien zeigt den ersten Entwurf für das Zwei-Sterne-Haus. Das Unternehmen hofft, „zeitnah mit dem Bau beginnen zu können“. Die Politik muss noch grünes Licht geben.

Leer - Die Pläne für ein neues Zwei-Sterne-Hotel in Leer werden konkreter: „Wir würden gerne zeitnah mit dem Bau beginnen“, sagt Kuno Fischer (…)

Papenburg. An der Friederikenstraße in Papenburg baut der Physiotherapeut Gerhard Voss derzeit ein Geschäftshaus für seine Praxisräume um.

Vom bisherigen Standort der Praxis im Erdgeschoss des Seniorenheimes „Haus Friederike“ zieht der Physiotherapeut mit seinem Team im September in das umgebaute Geschäftshaus auf der anderen Straßenseite. „Das Haus stammt aus den 1970er Jahren, wir haben es entkernt und umgebaut“, sagte Voss im Gespräch mit unserer Redaktion. Im Erdgeschoss werde künftig auf rund 300 Quadratmetern die Praxis für Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie untergebracht. „Wir haben dann mehr Behandlungsräume und bekommen dann auch Gruppenbehandlungsräume“, so Voss. Zum Investitionsvolumen machte er keine Angaben. (...)
Über den neuen Praxisräumen in dem Gebäude, das vor dem Umbau einen Supermarkt mit russischen Spezialitäten beherbergt hat und das bis auf die Grundmauern zurückgebaut worden war, entstehen laut Voss neun Mietwohnungen zwischen 65 und 110 Quadratmetern. (...)

Der finale Beschluss über die Bebauung des Hafenkopfes in Leer wird für die Stadtratssitzung Ende August vorbereitet. Es mussten noch Gutachten in Auftrag gegeben werden– zuletzt ging es dabei um Fledermäuse.

LEER - „Wir sind im Schlussspurt“, sagt Stadtbaurat Carsten Schoch: Ende August soll der Stadtrat per Satzungsbeschluss endgültig den Weg für die Bebauung des Leeraner Hafenkopfes freimachen. Bei den Investoren Leda Immobilien (Leer) und Terfehr (Rhede) hofft man darauf, im Frühjahr 2018 loslegen zu können.
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Langen. In der rund 1400 Einwohner zählenden Gemeinde Langen sollen eine Seniorenwohnanlage im Studenten-WG-Stil sowie seniorengerechte Hausscheiben gebaut werden. Ein zukunftsweisendes Vorzeigeprojekt, meint unser Kommentator.
Der geplante Bau einer neuartigen Wohnanlage für pflegebedürftige Senioren im Stil einer Studenten-WG sowie von seniorengerechten Hausscheiben in der Ortsmitte von Langen ist ein zukunftsweisendes Vorzeigeprojekt.
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In Leer soll der Hafenkopf bebaut werden. Wenn die Bagger anrollen, könnten sie für die Investoren unangenehme Überraschungen zutage fördern. In der Nähe hat man bereits schlechte Erfahrungen gemacht.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung stimmte am Dienstag einer Änderung des Flächennutzungsplanes zu. Der Baubeginn verzögert sich derweil auf Anfang 2018.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat am Dienstagabend der Änderung des Flächennutzungsplanes für den Hafenkopf in Leer zugestimmt. Darin geht es um Vorgaben für die geplante Bebauung (Infokasten). Bei der frühzeitigen Beteiligung von Behörden waren zehn Stellungnahmen zu den Plänen eingegangen. Im Ergebnis kam es lediglich zu geringfügigen Veränderungen. Eine davon: Der Landkreis Leer hatte angeregt, das Plangebiet als altlastenverdächtige Fläche zu kennzeichnen. Das wurde berücksichtigt. (...)

Der Bebauung des Hafenkopfs in Leer steht offenbar nichts mehr im Weg. Die Investoren haben die Grundstücke von der Stadt gekauft. Der Baubeginn für das rund 20 Millionen Euro teure Vorhaben soll im Sommer sein. Geplant ist ein Gebäudekomplex mit bis zu 50 Wohn- und Gewerbeeinheiten am Wasser.