Leer bekommt „ganz neuen Stadteingang“

Ein Grundstückstausch macht’s möglich: Kuno Fischer kann ein neues Hotel und einen Wohnmobilstellplatz direkt Am Dock in Leer bauen – und die Stadt bekommt eine neue Straße Richtung Bahnhof.
Leer – Ein gutes Jahr lang haben das städtische Bauamt und Investor Kuno Fischer (Leda Immobilien) miteinander gerungen – jetzt haben sie gemeinsam ein Konzept für die Bebauung des Geländes zwischen der Straße Am Dock und dem Bahnhof präsentiert. Und tatsächlich sind auch beide Seiten damit gleichermaßen zufrieden.

Fischer will dort ein Zwei-Sterne-Hotel bauen und einen Wohnmobilstellplatz anlegen. Ursprünglich war geplant, dass das Hotel hinter dem Kik-Markt entstehen sollte. „Jetzt haben wir es nach vorne an die Straße gerückt“, sagt Stadtbaurat Carsten Schoch. Gemeinsam mit der neuen Hafenkopf-Bebauung werde das Gebäude „einen ganz neuen Stadteingang markieren“, ist er überzeugt. „Das wird ein relativ unverwechselbarer erster Eindruck.“ Das Hotel mit seinen rund 100 Zimmern soll auf dem bisherigen städtischen Parkplatz Am Dock entstehen, der Wohnmobilstellplatz mit rund 50 Stellflächen daneben – insgesamt ist das Gelände 2200 Quadratmeter groß. So könne der Stellplatz auch vom Hotel aus betrieben werden, erklärte Fischer. (…)

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Drei Millionen Euro: Ems-Dollart-Zentrum in Rhede wird umgebaut

Rhede. Das Ems-Dollart-Zentrum (EDZ) soll für drei Millionen Euro umgebaut werden. Erweiterte Büroflächen, strukturelle Umgestaltungen und eine neue Fassade sind Änderungen, die die Verantwortlichen in den kommenden Monaten angehen wollen.

Derzeit befinden sich 27 Unternehmen unter dem Dach des Handwerkerzentrums im Gewerbegebiet an der Autobahn 31. EDZ-Geschäftsführer Johannes Kirchner informierte bei einem Besuch des Landratskandidaten Marc-Andre Burgdorf über die Planungen. Ziel des Umbaus ist es Kirchner zufolge, mehr Platz für neue Mieter zu schaffen, aber auch den Raum für einige aktuelle Mieter zu vergrößern.

So soll das Bauunternehmen Terfehr neue Büroräume sowie eine neue Ausstellung erhalten. Diese soll im vorderen Bereich des EDZ platziert werden, „damit Terfehr auch vorne ein Gesicht bekommt“, erklärte Kirchner. Zurzeit befindet sich der Empfangsbereich des Bauunternehmens noch an der Hinterseite des Gebäudes. (…)

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Senioren-WGs in Niederlangen und Lathen fertig

Lathen. Schöner wohnen zu zwölft: Das Bauunternehmen Terfehr hat die Wohngemeinschaft (WG) für Senioren am Haus Simeon in Lathen fertiggestellt. Zwei weitere WGen in Niederlangen und Dörpen sind ab sofort, eine weitere in Dörpen ab dem 1. April bezugsfertig. Insgesamt kommt das Rheder Unternehmen damit auf acht ambulant betreute Objekte.

Die WG in Lathen bezeichnet Gerrit Terfehr, Geschäftsführer des Bauunternehmens Günter Terfehr, als “baulich fertig”. Drei Interessenten gebe es derzeit konkret. Einziehen könnten die “vielleicht schon im März”, spätestens aber im April, sagt Norbert Fehrmann, Geschäftsführer und Pflegedienstleiter des Lathener Pflegedienstes Salutas. Dieser leistet – zunächst für ein halbes Jahr – die ambulante Betreuung der Menschen im “Haus Vita”, rund um die Uhr. “Der Gesetzgeber schreibt vor, dass der Pflegedienst halbjährlich neu gewählt werden muss”, sagt Terfehr – und zwar einstimmig. Die Bewohner entscheiden selbst, welchen Anbieter sie wollen. Das Bauunternehmen trete lediglich als Vermieter auf. Verträge bestehen zwischen Bewohner und Vermieter sowie zwischen Bewohner und Pflegedienst. (…)

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Visquard/Groothusen | Dorfentwicklung: Ergebnisse werden vorgestellt

Ein Jahr ist es her, dass Studenten mit den Einwohnern von Visquard und Groothusen über die Entwicklung ihrer Dörfer sprachen. Inzwischen gibt es ein Zukunftskonzept, das bald vorgestellt wird.
Visquard/Groothusen – Junge Leute ziehen weg, Geschäfte schließen und die übrigen Einwohner sind irgendwann zu alt, um mit dem Auto zum nächsten Arzt zu fahren – wenn der überhaupt noch Patienten aufnimmt. In Zeiten des demografischen Wandels sind das auf dem Land typische Probleme, unter denen auch die Krummhörner Ortschaften Groothusen und Visquard leiden. Aus diesem Grund hat vor rund einem Jahr eine Gruppe Studenten der Hochschule Emden/Leer Workshops mit ihren Bewohnern durchgeführt und überlegt, wie man aus ihrer Lage das Beste machen kann. Die Ergebnisse sollen nun am 22. März bei einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. (…)

Bei der Versammlung geht es auch um eine geplante Senioren-WG

Während auf der einen Seite junge Leute ihre Heimatorte verlassen, gebe es auf der anderen auch junge Familien, die gerne aufs Land ziehen würden, aber Bedenken vor einer schlechten Infrastruktur haben. Das betreffe unter anderem die Zeiten bei der Kinderbetreuung. Um diese zu verbessern, arbeite die Visquarder Kita bereits mit der Arche Visquard zusammen, um ein Nachmittagsprogramm zu ermöglichen.

Die jetzt anstehende Bürgerversammlung wird nicht nur von der Hochschule, sondern auch von dem Visquarder Ortsvorsteher Tinus Baumann (KLG), dem Krummhörner Bürgermeister Frank Baumann (SPD) und den Kirchengemeinden Visquard und Groothusen ausgerichtet. Die genannten Themen sind dabei nur einige, die angesprochen werden sollen. So kündigte die für die Kirchengemeinden zuständige Pastorin Heike Schmid der OZ an, dass auch über den aktuellen Planungsstand einer Senioren-WG in Visquard informiert werden soll. Sie soll es den Einheimischen ebenfalls leichter machen, im Alter in ihrer Heimat zu bleiben.

Bürgerversammlungen sollen wiederholt werden

Außer der Wohnanlage ist auch eine Tagespflege vorgesehen, deren Baukosten Schmid mit rund 1,5 Millionen Euro beziffert. Sie richtet sich vor allem an Menschen, die an Demenz erkrankt sind. „Mein Traum wäre es, wenn der erste Spatenstich noch in diesem Jahr erfolgt“, so die Pastorin. Die Anlage soll sich am Oreertsweg und damit neben einem neuen Wohngebiet befinden. Dahinter soll es idealerweise auch einen Spielplatz und Sitzbänke geben. Auch Ortsvorsteher Baumann schwärmt bereits für das Projekt: „Etwas besseres kann uns nicht passieren. Niemand im Ort hätte etwas dagegen.“ (…)

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Leer: Hafenkopf-Projekt soll genehmigt werden

Die Genehmigung für die Bebauung des Hafenkopf-Geländes zieht sich hin. Schuld ist ein Streit zwischen Stadt und Landkreis. Die Politik fordert, dass es jetzt trotzdem vorangeht.
Leer – Die Anweisung der Politik an die Leeraner Verwaltung war deutlich: Investor Kuno Fischer soll seine Baugenehmigung für den Hafenkopf bekommen, das Projekt solle endlich abgeschlossen werden. „Man hat uns aufgefordert, in dem Verfahren unverzüglich voranzuschreiten“, erklärt Stadtbaurat Carsten Schoch auf Nachfrage. Für die kommende Woche ist ein Gespräch mit dem Landkreis Leer vereinbart worden.

Im Juli hatte der Landkreis die Stadt davor gewarnt, die Baugenehmigung zu erteilten. Für eine benachbarte Fläche, die aber nicht zum Gebiet für das Projekt am Hafenkopf gehört, besteht der Verdacht auf Altlasten. Seit mehr als zehn Jahren wird zwischen den beiden Verwaltungen gestritten, wie mit der Fläche umzugehen ist: Laut Landkreis müsse geprüft werden, inwieweit dort Altlasten liegen und diese womöglich später mal Auswirkungen auf das Hafenkopf-Projekt haben könnten. Dort will Investor Kuno Fischer, Geschäftsführer der Leda-Gruppe (Leer), gemeinsam mit der Firma Terfehr aus Rhede ein 20 Millionen Euro teures Häuser-Ensemble bauen. (…)

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NOZ investiert rund zehn Millionen Euro – Ein “Medienhaus Lingen” an der Bernd Rosemeyer-Straße

Lingen. Rund zehn Millionen Euro investieren die NOZ Medien in das neue “Medienhaus Lingen” an der Bernd Rosemeyer-Straße 11. Dienstagabend wurde das Projekt im Planungs- und Bauausschuss vorgestellt und am Mittwoch im Rahmen eines Pressegesprächs im Rathaus.

„Mit dem Neubau des Medienhauses der NOZ in Lingen setzen wir nicht nur einen städtebaulichen Akzent an der Bernd Rosemeyer-Straße, sondern wir stärken unseren Medienstandort in der Stadt insgesamt“, betonte Geschäftsführer Joachim Liebler. Der Wirtschaftsraum Lingen entwickele sich weiterhin dynamisch. Das Medienhaus NOZ verstehe sich als Teil dieses Raums und publizistischer Begleiter der Bürgerinnen und Bürger in der Region. „Dieser Aufgabe fühlen wir uns auch künftig verpflichtet“, unterstrich der Geschäftsführer. Damit dies auf allen crossmedialen Ebenen weiterhin gelinge, sei eine moderne, auf die Zukunft ausgerichtete Arbeitsumgebung aller Bereiche innerhalb des Medienhauses der NOZ notwendig. Diese werde an der Bernd Rosemeyer-Straße entstehen. Das Investitionsvolumen umfasst nach Lieblers Angaben rund zehn Millionen Euro.

Das Büro Eden Architekten aus Leer ist mit den Planungen beauftragt, deren Umsetzung Anfang nächsten Jahres mit den vorbereitenden Arbeiten auf der Baustelle beginnen soll.

Das Gebäude gliedert sich in vier Bereiche: Im Erdgeschoss liegen die halböffentlichen Bereiche mit Gastronomie, Veranstaltungsraum und Foyer der NOZ Medien; im hinteren Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss liegen die Büros der Mitarbeiter. Das zweite Obergeschoss dient als Ersatzfläche und wird fremdvermietet. Im Dachgeschoss befinden sich Wohnungen, im Untergeschoss die Tiefgarage, Lager- und Technikräume. Rund 70 Beschäftigte der NOZ Medien werden dort nach Fertigstellung einziehen und arbeiten. Hinzu kommen 30 bis 35 von anderen Firmen. (…)

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Neubau Thema im Fachausschuss – Lob für Verbundenheit der NOZ zum Standort Lingen

Lingen. Auf ein positives Echo sind am Dienstag im Planungs- und Bauausschuss in Lingen die Neubaupläne der NOZ Medien an der Bernd Rosemeyer-Straße 11 gestoßen.

Einzelheiten des Bauvorhabens, das Anfang nächsten Jahres starten und im Laufe des Jahres 2020 abgeschlossen sein soll, hatte Stadtbaurat Lothar Schreinemacher erläutert. Mit der Fertigstellung des “Medienhauses Lingen” werden alle Bereiche des Hauses wieder in einem Gebäude untergebracht sein. Aus Platzgründen arbeitet die Redaktion derzeit in Räumlichkeiten an der Synagogenstraße, während sich die Geschäftsstelle in der Schlachterstraße befindet.

Schreinemacher sprach im Rahmen der Vorstellung der Pläne von einer “sehr lebendigen und ansprechenden Architektur”. Das aufgefaltete Gebäude mit einer von Klinkern eingefassten, großzügigen Glasfassade zur Bernd Rosemeyer-Straße hin werde zu einer weiteren Belebung dieses Bereiches der Stadt beitragen. (…)

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Diakonie will Senioren-WG in Visquard bauen

In der Krummhörner Ortschaft Visquard soll eine Wohnanlage für Senioren entstehen. Zunächst soll dort Platz für sechs Bewohner sein, aber im Erfolgsfall könnte das Gebäude erweitert werden.
Visquard – In Visquard sei „etwas in der Krummhörn bisher Einmaliges geplant“, sagte Helmut Wilts von der Verwaltung am Donnerstagabend während der Sitzung des Umwelt-, Natur- und Planungsausschusses. In der Ortschaft wollen die Diakonie und die reformierte Kirchengemeinde eine Wohnanlage errichten, in der vor allem Menschen, die an Demenz erkrankt sind, ein Zuhause finden sollen.

Vorgesehen sei eine zusammenhängende Anlage, die mehreren kleinen Gebäuden nachempfunden sei und sich an ihrem Standort am Oreertsweg in das Visquarder Ortsbild einfügen solle, erläuterte Dirk Terfehr vom zuständigen Büro Eden Architekten aus Leer: „Wir wollen keinen Fremdkörper in die Gemeinde stellen.“ Sechs ältere Menschen könnten in der Anlage in Einzelzimmern leben, zudem würden ein Gemeinschaftsbereich sowie ein zur Straße gelegener Hof eingerichtet. Mit einem Anbau könne die Kapazität bei Bedarf auch auf bis zu zehn Plätze erweitert werden. Zudem plane die Diakonie am Standort ein Tagespflege-Angebot mit zwölf bis 15 Plätzen, das auch die Bewohner nutzen könnten. (…)

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Am Dienstag wird das Hotel am Delft in Emden eröffnet

Am Dienstag wird das Hotel am Delft in Emden eröffnet. Die OZ durfte sich vorher schon einmal umsehen und stellte beim Rundgang fest, dass Gäste es sich per Fernsteuerung gemütlich machen können.
Emden – Nach gut vierjähriger Planungs- und Bauzeit ist es am Dienstag so weit: Das Hotel am Delft feiert Eröffnung, eingeladen sind rund 170 Gäste. Genutzt wird das stadtbildprägende Vier-Sterne-Haus zwar schon seit einigen Wochen – zu den ersten, die eincheckten, zählten im September Kämmerer aus Niedersachsen. Sie kamen in Emden zu einer Tagung zusammen. Weil aber nach dem sogenannten Soft-Opening noch nicht alle Zimmer fertig waren, markiert der Festakt das finale Ziel. Erst danach geht das Hotel komplett in Betrieb. (…)

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Richtfest bei unserem Bauvorhaben Leben im Lönspark

Am 14.09.2018 wurde das Richtfest bei unserem Bauvorhaben Leben im Lönspark gefeiert. Hier entstehen in drei Gebäuden 2 Seniorenwohngemeinschaften mit je 12 Plätzen, eine Tagespflege, Gewerberäume und 12 seniorengerechte Wohnungen. Herzstück des Areals wird der Park, der auch für die Nachbarschaft zugänglich sein wird.
Weitere Bilder finden Sie auf unserer Facebookseite und auf Instagram.

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