NOZ | 18.11.2020 NOZ Medienhaus in Lingen: Neubau auf der Zielgeraden

Lingen. Viel Platz für Arbeit, Lehre und Leben: Der Neubau des NOZ Medienhauses in Lingen scheitet mit großen Schritten voran. Besonders erfreulich: Die Hochschule Osnabrück am Standort Lingen konnte als Ankermieter für das viergeschossige Objekt gewonnen werden. In dem Neubau an der Bernd-Rosemeyer-Straße entstehen neben einer großzügigen Bürofläche für rund 50 Beschäftigte der Mediengruppe auch Flächen für die Hochschule Osnabrück, Wohnungen, Gewerbeflächen, ein Veranstaltungsraum sowie Gastronomie.

Zwei große Hörsäle im Erdgeschoss und Büroflächen im zweiten Obergeschoss stehen einer Mitteilung des Medienhauses zufolge für die Hochschule bereit. Nicht nur mit Blick auf die Suche nach Fachkräften sei diese Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft ein Volltreffer, hieß es. Das findet auch Jens Wegmann, Geschäftsführer der NOZ Medien: „Wir freuen uns außerordentlich, mit der Hochschule Osnabrück einen hochkarätigen Ankermieter gefunden zu haben. Im partnerschaftlichen Schulterschluss ist hier Raum für Synergien, Zusammenarbeit und Innovation“. […]

Über den gelungenen Mix zeigt sich auch Landrat Marc-André Burgdorf begeistert: „Die Kombination von Medien und wissenschaftlicher Lehre an einem Standort ist vielversprechend, beides befruchtet sich gegenseitig. Für den Landkreis Emsland sind gut ausgebildete Nachwuchskräfte genauso wichtig wie eine starke und unabhängige Zeitung. Da hier beides zusammenkommt, kann nur Gutes entstehen“. […]

Einzug im Frühjahr 2021: Große Vorfreude herrscht schon jetzt bei den rund 50 Mitarbeitenden des Medienhauses. Im Frühjahr, so der Plan, können die neuen Arbeitsplätze bezogen werden. Dann arbeiten alle unter einem Dach: Die Redaktion, der MSO Medien Service Lingen, der Medienvertrieb Emsland und die PR-Agentur Medienhaus Emsland. Die räumliche Zusammenführung der Bereiche biete die besten Bedingungen für die Zusammenarbeit sowie Vernetzung und die Stadt Lingen ist um einen attraktiven und innovativen Standort reicher – Strahlkraft in die Region inklusive, hoben die Teilnehmer hervor.

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DBZ | 2020 Hotel Hafenspeicher, Leer

Die DBZ Deutsche BauZeitschrift schreibt in ihrem aktuellen Sonderheft Hotel 2020 über das Hotel Hafenspeicher:

[…] Die Umnutzung und Erweiterung des imposanten Speichergebäudes aus dem Jahr 1872 erfolgte in enger Absprache mit dem Denkmalamt. Der Speicher wurde vollständig bis auf die Außenmauern entkernt und von innen neu aufgebaut. Die Fensteröffnungen wurde für eine bessere Belichtung erneuert.

Der an den alten Speicher ange­gliederte Neubau nimmt die Gebäudestruktur und Kubatur des Speichers auf. Das zurückhaltende Äußere mit der homogenen horizontal durch Fensterbänder gegliederten Fassade stellt sich dabei nicht in Konkurrenz zum Altbau. Der Wunsch des Denkmalamts, die vollständige Ansicht des Giebels zu erhalten, stand im Widerspruch zu der Anbindung an den Neubau, in dem sich die vertikale Erschließung befindet. Die Lösung ist eine Fassade, die mittig auf den Giebel platziert ist und ihn spiegelt, wodurch er als optisch Ganzes erscheint. Die Beheizung des Hotels erfolgt über ein Blockheizkraftwerk. Im Inneren überzeugt das Haus mit 4-Sterne Komfort und verschiedenen Zimmerkategorien – Classic, Superior und Deluxe auf 27 bis 35 m². Fitnessraum und finnische Sauna ergänzen das Angebot.


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NOZ | 13.10.2020 Freude und Gedenken beim Richtfest am NOZ-Medienhaus Lingen

Lingen. Freude und Gedenken haben am Dienstag das Richtfest auf der Baustelle des Medienhauses Lingen in der NOZ geprägt.

Die Freude darüber, dass die Errichtung des neuen Standortes des Medienhauses an der Bernd-Rosemeyer-Straße so weit vorangeschritten ist, mischte sich mit der Trauer über den Tod eines 22-jährigen Handwerkers, der am 27. Juli bei einem tragischen Arbeitsunfall auf der Baustelle ums Leben gekommen war. Ein weiterer Handwerker war schwer verletzt worden.

Bevor Frank Lier vom Bauunternehmen Krämer den Richtspruch verlas, hielten Handwerker und Gäste aus dem Medienhaus der NOZ deshalb zunächst einmal inne und gedachten des Verstorbenen, seiner Familie und Angehörigen.

Unübersehbar ist das, was das Bauunternehmen Terfehr aus Rhede und Krämer aus Wietmarschen in Form einer Arbeitsgemeinschaft bereits geleistet haben. Wuchtig und filigran zugleich macht sich der Baukörper in der Kurve der Straße gegenüber der Tanzgalerie Lorenz aus. Rund zehn Millionen Euro kostet das neue Medienhaus. Im Erdgeschoss sind halböffentliche Bereiche mit Gastronomie, Veranstaltungsraum und Foyer der NOZ Medien geplant. Im ersten Stock werden die Beschäftigten der NOZ Medien einziehen. Wie es am Donnerstag hieß, wird dies voraussichtlich im April 2021 sein.

Der zweite Stock ist für die Hochschule am Campus Lingen reserviert. Im Obergeschoss des Gebäudes, für dessen architektonische Gestaltung es im Vorfeld in den Gremien der Stadt viel Lob gegeben hatte, werden acht Wohnungen errichtet.

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OZ | 12.08.2020 Hafenkopf Leer: Nach jahrelangem Warten wird 2020 gebaut

Schon seit mehr als fünf Jahre warten die Leeraner darauf, dass am Hafenkopf das angekündigte schmucke Hafenquartier entsteht. Nun soll es tatsächlich losgehen, kündigen Stadt und einer von zwei Investoren an.

Leer – Noch bietet er ein eher trostloses Bild: Der Leeraner Hafenkopf. Die Promenade endet kurz hinter der Tourist-Info im Nirgendwo. Es schließt sich eine ungepflegte Ufer-Böschung an, die auch noch mit Bauzäunen abgesperrt ist. Dabei gibt es schon seit Jahren sehr konkrete Pläne der Investoren Leda Immobilien und des Projektentwicklungsbüros Terfehr für ein schmuckes Quartier, das dort entstehen soll: mit einer eleganten Promenade mit Sitzgelegenheiten, einer Sonneninsel im Hafenbecken und prächtige Wohn- und Geschäftsgebäuden. Getan hat sich lange nichts.

Das ändert sich nun. Wie die Stadt mitteilt, soll noch in dieser Woche damit begonnen werden, die Spundwände für die Weiterführung der Promenade einzuschlagen. Die Stadt ist verantwortlich für die Strecke bis etwa vor das Hotel Hafenspeicher. Voraussichtlich könnten die bis Ende des Jahres fertiggestellt werden, kündigt Stadtsprecherin Sabine de Buhr-Deichsel an.

Alle wichtigen Genehmigungen sind da

Auch das Planungsbüro Terfehr, das für einen Teil der Bebauung am Hafenkopf zuständig ist, plant schon seinen Baustart, sagt Geschäftsführer Johannes Kirchner. Sowohl die Baugenehmigung der Stadt als auch die wasserrechtliche Genehmigung des Landkreises lägen mittlerweile vor. Letztere braucht das Unternehmen, weil das Wohn- und Geschäftshaus auf Pfählen im Hafenbecken errichtet wird. Wenn alles optimal laufe, könne noch in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen werden, sonst in der ersten Jahreshälfte des kommenden Jahres.

Noch keine Baugenehmigung gibt es für das Turmhaus, für das das Unternehmen Leda Immobilien verantwortlich zeichnet, sagte Stadtsprecherin Sabine de Buhr-Deichsel. Einen Grund dafür nannte sie nicht. Das Unternehmen selber äußerte sich nicht.

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OZ | 21.02.2020 Neues Hotel für Fahrradtouristen: Pläne vorgestellt

Rund um den Leeraner Hafen verändert sich etwas. Nun hat Investor Kuno Fischer die Pläne für sein Zwei-Sterne-Hotel vorgestellt. Es gibt ein Restaurant mit Dachterrasse – auch für Nicht-Hotelgäste.

Leer – Futuristisch mutet es an, das geplante Hotel am Dock in Leer. Investor Kuno Fischer hat die Pläne für das Gebäude veröffentlicht. Sieben Stockwerke wird es hoch sein und Platz für 114 Zimmer haben. Zielgruppe sollen „preissensible Kunden“ sein, erklärt der Investor. In Zahlen bedeutet das 59 Euro für ein Einzelzimmer pro Nacht, 69 Euro für ein Doppelzimmer und 89 Euro für ein Familienzimmer für bis zu vier Personen.
Zukunftsmusik ist allerdings auch noch der Zeitplan für das Projekt. „Wir sind in guten Gesprächen mit der Stadt und entwickeln das Konzept gemeinsam“, sagt Investor Fischer. Der Bebauungsplan werde derzeit vorbereitet, auch müsse noch ein Grundstückstausch mit der Stadt vollzogen werden.
Mitte des Jahres könne dann ein Bauantrag gestellt werden. Fischer rechnet damit, dass 2023/24 die ersten Gäste die Zimmer beziehen können. „Wir gehen von einer Bauzeit von zwei Jahren aus. Es ist realistisch, in so langen Zeiträumen zu planen“, sagt er. Zu den Kosten für das neue Hotel wollte sich Fischer nicht äußern. „Das hängt auch von der Gründung ab. Außerdem steigen die Baukosten stetig“, sagt er. Daher wolle er keine Summe nennen.

Im Obergeschoss des neuen Gebäudes werde es laut Investor ein transparentes Dachgeschoss mit Restaurant geben. „Es wird durch einen separaten Zugang und einen eigenen Fahrstuhl erreichbar sein“, so Fischer. Angeschlossen werde auch eine Dachterrasse sein. (…)

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OZ | 22.02.2020 Traditionsgaststätte „Luv up“ ist Geschichte

Das Vereinsheim des Seglervereins „Luv up“ Jemgum und die gleichnamige Traditionsgaststätte wurden abgerissen. Im März sollen die Arbeiten für das neue Vereinshaus mit Gastronomie beginnen.
Jemgum – Am Freitag hat es Hildegard und Wilfried Kuper noch einmal nach Jemgum gezogen. Betrübt blicken sie auf den Schutthaufen am Ufer der Ems, auf dem ein Bagger thront. „Vom Luv up ist nicht mehr viel übrig geblieben“, kommentiert Hildegard Kuper den traurigen Anblick. Innerhalb weniger Stunden hat der Bagger das Vereinsheim des Seglervereins „Luv up“ Jemgum und die gleichnamige Traditionsgaststätte dem Erdboden gleichgemacht. (…)
Zur gleichen Zeit wird in Jemgum dann wohl mit den Bauarbeiten für das neue Vereinshaus des Seglervereins mit Gastronomie begonnen werden. „Die Arbeiten für die Bauhauptarbeiten werden demnächst vergeben“, erzählt die Vereinsvorsitzende Jutta Simmering. Sie rechnet damit, dass die Baugenehmigung bald vorliegt und die Arbeiten beginnen können.
„Der erste Teil des Gebäudes stammt noch aus dem Jahr 1958. Danach wurde immer wieder angebaut.“ Eine Sanierung des alten Gebäudes wäre so gut wie unmöglich gewesen. Für den Neubau bekommt der Verein einen Zuschuss in Höhe einer halben Million Euro. „Insgesamt rechnen wir mit Baukosten in Höhe von 850 000 Euro“, erzählt Jutta Simmering. Mit einer Fertigstellung wird im Frühjahr 2021 gerechnet. Neben den Vereinsräumen und Sanitäranlagen soll der Neubau auch einen Gastronomiebereich bekommen. (…)

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OZ | 16.11.2019 Hafenkopf-Projekt: Die ersten Bagger räumen auf

Viele Jahre hatte es gedauert – jetzt könnte es bald losgehen. Am Donnerstagnachmittag haben Bagger erste Arbeiten auf dem Hafenkopf-Gelände in Leer durchgeführt. Auch ein weiteres Projekt steht in den Startlöchern.
Leer – Die Bäume sind schon weg, die Sträucher und auch die Bänke und Gehwegplatten sind nicht mehr zu sehen – am Hafenkopf-Gelände in Leer tut sich etwas. Am Donnerstagnachmittag rückten in dem Gebiet die ersten Baufahrzeuge an. „Wir haben das Baufeld geräumt und vorbereitet“, sagte Kuno Fischer, Geschäftsführer der Leeraner Leda-Gruppe, am Freitagmittag auf OZ-Nachfrage. (…)
Gute Aussichten gebe es auch für das geplante Zwei-Sterne-Hotel und den Wohnmobilstellplatz. Die Gespräche mit der Stadt seien sehr gut. Er sei optimistisch, dass das Projekt im nächsten Jahr einen großen Schritt nach vorne machen könnte. Das Hotel mit seinen rund 100 Zimmern soll auf dem bisherigen städtischen Parkplatz Am Dock entstehen, der Wohnmobilstellplatz mit rund 50 Stellflächen daneben – insgesamt ist das Gelände 2200 Quadratmeter groß.

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OZ | 25.09.2019 Visquard: Grünes Licht für Seniorenwohnanlage

Im Alter kann es schwer werden, sich um ein großes Haus zu kümmern. Viele Krummhörner machen sich auf die Suche nach einer barrierefreien Wohnung. In Visquard soll dafür ein besonderes Angebot geschaffen werden.
Pewsum – Wenn das Haus nicht barrierefrei ist oder die Pflege des Gartens einfach nicht mehr zu stemmen ist, müssen sich viele Menschen im Alter auf die Suche nach einer neuen Wohnung machen. In Visquard soll eine Wohnanlage mit seniorengerechten Wohngemeinschaften und einer Tagespflege entstehen, die diesem Bedürfnis entspricht. Für den Bebauungsplan der Fläche am Oreertsweg stimmten die Mitglieder des zuständigen Fachausschusses des Krummhörner Gemeinderates am Dienstag einstimmig.

Damit ist der Weg für ein besonderes Projekt frei: „Meine Vision ist ein offenes Haus, in dem sich Visquarder Bürgerinnen und Bürger, Bewohner und Touristen treffen können“, sagt Heike Schmid, Pastorin der Evangelisch-reformierten Gemeinde Visquard, die Bauherr der Anlage ist. Betrieben werde die Wohnanlage dann vom Diakonieverbund Hinte-Krummhörn-Wirdum. (…)

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