noz | 13.10.2020 Freude und Gedenken beim Richtfest am NOZ-Medienhaus Lingen

Lingen. Freude und Gedenken haben am Dienstag das Richtfest auf der Baustelle des Medienhauses Lingen in der NOZ geprägt.

Die Freude darüber, dass die Errichtung des neuen Standortes des Medienhauses an der Bernd-Rosemeyer-Straße so weit vorangeschritten ist, mischte sich mit der Trauer über den Tod eines 22-jährigen Handwerkers, der am 27. Juli bei einem tragischen Arbeitsunfall auf der Baustelle ums Leben gekommen war. Ein weiterer Handwerker war schwer verletzt worden.

Bevor Frank Lier vom Bauunternehmen Krämer den Richtspruch verlas, hielten Handwerker und Gäste aus dem Medienhaus der NOZ deshalb zunächst einmal inne und gedachten des Verstorbenen, seiner Familie und Angehörigen.

Unübersehbar ist das, was das Bauunternehmen Terfehr aus Rhede und Krämer aus Wietmarschen in Form einer Arbeitsgemeinschaft bereits geleistet haben. Wuchtig und filigran zugleich macht sich der Baukörper in der Kurve der Straße gegenüber der Tanzgalerie Lorenz aus. Rund zehn Millionen Euro kostet das neue Medienhaus. Im Erdgeschoss sind halböffentliche Bereiche mit Gastronomie, Veranstaltungsraum und Foyer der NOZ Medien geplant. Im ersten Stock werden die Beschäftigten der NOZ Medien einziehen. Wie es am Donnerstag hieß, wird dies voraussichtlich im April 2021 sein.

Der zweite Stock ist für die Hochschule am Campus Lingen reserviert. Im Obergeschoss des Gebäudes, für dessen architektonische Gestaltung es im Vorfeld in den Gremien der Stadt viel Lob gegeben hatte, werden acht Wohnungen errichtet.

zum Artikel

OZ | 12.08.2020 Hafenkopf Leer: Nach jahrelangem Warten wird 2020 gebaut

Schon seit mehr als fünf Jahre warten die Leeraner darauf, dass am Hafenkopf das angekündigte schmucke Hafenquartier entsteht. Nun soll es tatsächlich losgehen, kündigen Stadt und einer von zwei Investoren an.

Leer – Noch bietet er ein eher trostloses Bild: Der Leeraner Hafenkopf. Die Promenade endet kurz hinter der Tourist-Info im Nirgendwo. Es schließt sich eine ungepflegte Ufer-Böschung an, die auch noch mit Bauzäunen abgesperrt ist. Dabei gibt es schon seit Jahren sehr konkrete Pläne der Investoren Leda Immobilien und des Projektentwicklungsbüros Terfehr für ein schmuckes Quartier, das dort entstehen soll: mit einer eleganten Promenade mit Sitzgelegenheiten, einer Sonneninsel im Hafenbecken und prächtige Wohn- und Geschäftsgebäuden. Getan hat sich lange nichts.

Das ändert sich nun. Wie die Stadt mitteilt, soll noch in dieser Woche damit begonnen werden, die Spundwände für die Weiterführung der Promenade einzuschlagen. Die Stadt ist verantwortlich für die Strecke bis etwa vor das Hotel Hafenspeicher. Voraussichtlich könnten die bis Ende des Jahres fertiggestellt werden, kündigt Stadtsprecherin Sabine de Buhr-Deichsel an.

Alle wichtigen Genehmigungen sind da

Auch das Planungsbüro Terfehr, das für einen Teil der Bebauung am Hafenkopf zuständig ist, plant schon seinen Baustart, sagt Geschäftsführer Johannes Kirchner. Sowohl die Baugenehmigung der Stadt als auch die wasserrechtliche Genehmigung des Landkreises lägen mittlerweile vor. Letztere braucht das Unternehmen, weil das Wohn- und Geschäftshaus auf Pfählen im Hafenbecken errichtet wird. Wenn alles optimal laufe, könne noch in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen werden, sonst in der ersten Jahreshälfte des kommenden Jahres.

Noch keine Baugenehmigung gibt es für das Turmhaus, für das das Unternehmen Leda Immobilien verantwortlich zeichnet, sagte Stadtsprecherin Sabine de Buhr-Deichsel. Einen Grund dafür nannte sie nicht. Das Unternehmen selber äußerte sich nicht.

zum Artikel

OZ | 21.02.2020 Neues Hotel für Fahrradtouristen: Pläne vorgestellt

Rund um den Leeraner Hafen verändert sich etwas. Nun hat Investor Kuno Fischer die Pläne für sein Zwei-Sterne-Hotel vorgestellt. Es gibt ein Restaurant mit Dachterrasse – auch für Nicht-Hotelgäste.

Leer – Futuristisch mutet es an, das geplante Hotel am Dock in Leer. Investor Kuno Fischer hat die Pläne für das Gebäude veröffentlicht. Sieben Stockwerke wird es hoch sein und Platz für 114 Zimmer haben. Zielgruppe sollen „preissensible Kunden“ sein, erklärt der Investor. In Zahlen bedeutet das 59 Euro für ein Einzelzimmer pro Nacht, 69 Euro für ein Doppelzimmer und 89 Euro für ein Familienzimmer für bis zu vier Personen.
Zukunftsmusik ist allerdings auch noch der Zeitplan für das Projekt. „Wir sind in guten Gesprächen mit der Stadt und entwickeln das Konzept gemeinsam“, sagt Investor Fischer. Der Bebauungsplan werde derzeit vorbereitet, auch müsse noch ein Grundstückstausch mit der Stadt vollzogen werden.
Mitte des Jahres könne dann ein Bauantrag gestellt werden. Fischer rechnet damit, dass 2023/24 die ersten Gäste die Zimmer beziehen können. „Wir gehen von einer Bauzeit von zwei Jahren aus. Es ist realistisch, in so langen Zeiträumen zu planen“, sagt er. Zu den Kosten für das neue Hotel wollte sich Fischer nicht äußern. „Das hängt auch von der Gründung ab. Außerdem steigen die Baukosten stetig“, sagt er. Daher wolle er keine Summe nennen.

Im Obergeschoss des neuen Gebäudes werde es laut Investor ein transparentes Dachgeschoss mit Restaurant geben. „Es wird durch einen separaten Zugang und einen eigenen Fahrstuhl erreichbar sein“, so Fischer. Angeschlossen werde auch eine Dachterrasse sein. (…)

zum Artikel

OZ | 22.02.2020 Traditionsgaststätte „Luv up“ ist Geschichte

Das Vereinsheim des Seglervereins „Luv up“ Jemgum und die gleichnamige Traditionsgaststätte wurden abgerissen. Im März sollen die Arbeiten für das neue Vereinshaus mit Gastronomie beginnen.
Jemgum – Am Freitag hat es Hildegard und Wilfried Kuper noch einmal nach Jemgum gezogen. Betrübt blicken sie auf den Schutthaufen am Ufer der Ems, auf dem ein Bagger thront. „Vom Luv up ist nicht mehr viel übrig geblieben“, kommentiert Hildegard Kuper den traurigen Anblick. Innerhalb weniger Stunden hat der Bagger das Vereinsheim des Seglervereins „Luv up“ Jemgum und die gleichnamige Traditionsgaststätte dem Erdboden gleichgemacht. (…)
Zur gleichen Zeit wird in Jemgum dann wohl mit den Bauarbeiten für das neue Vereinshaus des Seglervereins mit Gastronomie begonnen werden. „Die Arbeiten für die Bauhauptarbeiten werden demnächst vergeben“, erzählt die Vereinsvorsitzende Jutta Simmering. Sie rechnet damit, dass die Baugenehmigung bald vorliegt und die Arbeiten beginnen können.
„Der erste Teil des Gebäudes stammt noch aus dem Jahr 1958. Danach wurde immer wieder angebaut.“ Eine Sanierung des alten Gebäudes wäre so gut wie unmöglich gewesen. Für den Neubau bekommt der Verein einen Zuschuss in Höhe einer halben Million Euro. „Insgesamt rechnen wir mit Baukosten in Höhe von 850 000 Euro“, erzählt Jutta Simmering. Mit einer Fertigstellung wird im Frühjahr 2021 gerechnet. Neben den Vereinsräumen und Sanitäranlagen soll der Neubau auch einen Gastronomiebereich bekommen. (…)

zum Artikel

OZ | 16.11.2019 Hafenkopf-Projekt: Die ersten Bagger räumen auf

Viele Jahre hatte es gedauert – jetzt könnte es bald losgehen. Am Donnerstagnachmittag haben Bagger erste Arbeiten auf dem Hafenkopf-Gelände in Leer durchgeführt. Auch ein weiteres Projekt steht in den Startlöchern.
Leer – Die Bäume sind schon weg, die Sträucher und auch die Bänke und Gehwegplatten sind nicht mehr zu sehen – am Hafenkopf-Gelände in Leer tut sich etwas. Am Donnerstagnachmittag rückten in dem Gebiet die ersten Baufahrzeuge an. „Wir haben das Baufeld geräumt und vorbereitet“, sagte Kuno Fischer, Geschäftsführer der Leeraner Leda-Gruppe, am Freitagmittag auf OZ-Nachfrage. (…)
Gute Aussichten gebe es auch für das geplante Zwei-Sterne-Hotel und den Wohnmobilstellplatz. Die Gespräche mit der Stadt seien sehr gut. Er sei optimistisch, dass das Projekt im nächsten Jahr einen großen Schritt nach vorne machen könnte. Das Hotel mit seinen rund 100 Zimmern soll auf dem bisherigen städtischen Parkplatz Am Dock entstehen, der Wohnmobilstellplatz mit rund 50 Stellflächen daneben – insgesamt ist das Gelände 2200 Quadratmeter groß.

zum Artikel
zum Projekt

OZ | 25.09.2019 Visquard: Grünes Licht für Seniorenwohnanlage

Im Alter kann es schwer werden, sich um ein großes Haus zu kümmern. Viele Krummhörner machen sich auf die Suche nach einer barrierefreien Wohnung. In Visquard soll dafür ein besonderes Angebot geschaffen werden.
Pewsum – Wenn das Haus nicht barrierefrei ist oder die Pflege des Gartens einfach nicht mehr zu stemmen ist, müssen sich viele Menschen im Alter auf die Suche nach einer neuen Wohnung machen. In Visquard soll eine Wohnanlage mit seniorengerechten Wohngemeinschaften und einer Tagespflege entstehen, die diesem Bedürfnis entspricht. Für den Bebauungsplan der Fläche am Oreertsweg stimmten die Mitglieder des zuständigen Fachausschusses des Krummhörner Gemeinderates am Dienstag einstimmig.

Damit ist der Weg für ein besonderes Projekt frei: „Meine Vision ist ein offenes Haus, in dem sich Visquarder Bürgerinnen und Bürger, Bewohner und Touristen treffen können“, sagt Heike Schmid, Pastorin der Evangelisch-reformierten Gemeinde Visquard, die Bauherr der Anlage ist. Betrieben werde die Wohnanlage dann vom Diakonieverbund Hinte-Krummhörn-Wirdum. (…)

zum Artikel

Wir suchen Verstärkung!

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt Bauzeichner / Bauzeichnerin für Bauantrags- und Ausführungsplanungen.

Wir freuen uns über fundierte CAD-Kenntnisse. Sie haben Erfahrungen in Bauantrags- und Ausführungsplanungen und verfügen über sicheres Auftreten im Umgang mit Bauherren und Behörden.
Wir bieten architektonisch anspruchsvolle Projekte, einen langfristig angelegten Arbeitsplatz, ein aufgeschlossenes und engagiertes Team, flexible Arbeitszeitmodelle, offene Bürokultur und Möglichkeiten, Ihr Know-how weiterzuentwickeln.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per Mail (als PDF) an:
terfehr@edenarchitekten.de

OZ | 20.07.2019 Vaderkeborg wird neues Wohnquartier

Ein weiterer Neubau entsteht am Vaderkeborg in Leer: Unter dem Titel „Villa Harms“ werden zwei Häuser mit insgesamt 17 Eigentumswohnungen gebaut. Die Arbeiten beginnen Ende August.

Leer – Der kleine Vaderkeborg entwickelt sich zu einem neuen Wohnquartier: Nachdem bereits hinter der ehemaligen Akademie Überlingen ein großes Objekt mit elf Mietwohnungen entsteht, wird nun auch auf dem Nachbargrundstück gebaut werden. Dort hat Rena Harms 30 Jahre lang gewohnt. Jetzt gibt sie Haus und Grundstück auf, damit „neues Leben einziehen kann“, sagt sie.

Es wird jede Menge Leben sein – insgesamt 17 Eigentumswohnungen sollen entstehen. Das alte Haus wird abgerissen und macht auf dem rund 1300 Quadratmeter großen Grundstück Platz für zwei neue Gebäudekomplexe. „Ende August wollen wir mit dem Abriss beginnen“, sagt Johannes Kirchner, Projektleiter bei Terfehr. (…)

zum Artikel
zum Projekt

NOZ | 06.06.2019 Erster Spatenstich für neues Medienhaus in Lingen

Lingen. Jetzt geht es los mit dem Neubau der NOZ Medien: Für das Gebäude an der Bernd-Rosemeyer-Straße in Lingen hat es am Donnerstag den offiziellen ersten Spatenstich gegeben. Der Verlag, zu dem die Lingener Tagespost gehört, investiert rund 10 Millionen Euro an dem Standort.

“Wir freuen uns als Stadt über diese Investition”, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone, der zuvor mit Vertretern aus der Stadtpolitik, der Stadtverwaltung, von Eden Architekten aus Leer und von NOZ Medien zum Spaten gegriffen hatte. “Es ist gut, das Medienhaus direkt in der Stadt zu haben, besonders, wenn es sich architektonisch so einfügt.”

Über die Architektur freute sich auch CDU-Ratsherr Günter Reppien, Vorsitzender des städtischen Planungs- und Bauausschusses: “Architektonisch ist das erfreulich und auch nicht selbstverständlich. In der Kurve der Bernd-Rosemeyer-Straße ist das eine Bereicherung.” (…)

zum Artikel
zum Video